Am 15.11.2009 fand in Altenholz bei Kiel eine Jugendprüfung des LCD e.V. statt. Es ist ein weiterer Probelauf so einer Prüfung des LCD gewesen, gerichtet wurde nach der Prüfungsordnung des DRC e.V.
Richter: Wolfgang Schöning, Osnabrück (Richter-Obmann), Carsten Christiansen, Niehuus-Harrislee und Lars Hoffmann, Scharbeutz
Sonderleitung: Rüdiger Szillus, Laboe
Revierinhaber: Klaus Huwald, Kiel
Revierführer: Klaus Lott, Altenholz
Teilnehmer: Start-Nr. 1: Hans Kröger mit Eminenz v. d. Forstenburg, R/g Start-Nr. 2: Regina Leptien mit Faithful Connection Autumn Storm, R/s Start-Nr. 3: Christina Jacobsen mit Johanna vom Försterberg, H/s Start-Nr. 4: Hauke Pöhler mit Fiona della Casa delle Carezze, H/g Start-Nr. 5: Uwe Wolf mit Faithful Connection Autumn Breeze, H/s Start-Nr. 6: Marita Szillus mit Faithful Connection Arctic Touch, H/s
Unsere Lizzy, ihre Schwester Maggie, ihr Bruder Stormy und ihre Halbschwester Anna waren also mit von der Partie. Im Folgenden sollen ein paar Bilder die Arbeitsaufgaben so einer Jugendprüfung deutlich machen und natürlich auch den wirklich schönen Tag dokumentieren. Da auch das Wetter mitgespielt hat, konnten wir bei traumhaftem Sonnenschein und für November ziemlich hohen Temperaturen einen wunderschönen Tag in einem wunderschönen Revier oberhalb des Nord-Ostsee-Kanals verbringen. Das Revier gehört postalisch zu Altenholz und befindet sich direkt hinter dem Gut Knoop. Für die Wasserarbeit stand uns der alte Eiderkanal zur Verfügung, der von Baumreihen eingefasst ganz ruhig vor sich hinläuft. Mit seinen verschilften Ufern und einer Breite von knapp 40 m ist er sehr gut für die Wasseraufgabe der Jugendprüfung geeignet.


Zwei Richter des Richterteams und die Teilnehmer der Jugendprüfung

Auch der Richterobmann Wolfgang Schöning hat eine kleine Rede zur Begrüßung gesprochen und den Bläsern gedankt.

Dann ging es los zur 1. Aufgabe: Haarwildschleppe über 300m mit 3 Haken

Maggie bringt stolz ihr Kanin zu Uwe zurück - ganz super gearbeitet, die Schleppe, Maggie! Wir sind sehr stolz auf dich!

Uwe freut sich, daß seine Hündin die erste Aufgabe so toll gemeistert hat.

Ich setze Lizzy für die Schleppenaufgabe an ...

... zeige ihr den Anschuss und lasse sie Witterung aufnehmen ...

... dann geht sie los ...

... hat das Kanin gefunden und trägt es zurück. Danke, mein Mädel! Die 2. Aufgabe: Feststellung der Schussfestigkeit

ein Hund nach dem anderen wird getestet - die anderen müssen warten

der Hund wird geschnallt und soll sich vom HF entfernen - der Richter gibt einen Schuss mit der Flinte in die Luft ab ...

... dann wird der Hund wieder rangerufen. Lizzy kam unbeeindruckt vom Schuss und unverzüglich auf den Doppelpfiff wieder an meine Seite. 3. Aufgabe: Wasserarbeit - eine Ente wird sichtig für den Hund bei Abgabe eines Schusses in einen Schilfgürtel auf der anderen Seite des Kanals geworfen. Der Hund wird zum "Apport" losgeschickt, muß sofort das Wasser annehmen und dann eine Distanz von knapp 40 m schwimmen, die Ente aus dem Schilfgürtel holen und soll dann unverzüglich mit der Ente zu seinem Hundeführer zurückschwimmen, um sie dort auszugeben.

Eminenz von der Forstenburg bei der Wasserarbeit


Lizzy hat den Wasserapport erfolgreich erledigt und die Ente ausgegeben

auf der anderen Seite des Kanals standen am Hang 2 Richter, die als Schütze und Werfer ihre Arbeit verrichteten

Stormy auf dem Rückweg mit Ente im Fang ...

... gleich ist es geschafft Auf geht´s zur 4. Aufgabe: Walk-up zu Dritt. Geprüft werden Standruhe und Merken. 3 Teams gehen nebeneinander auf einer Linie. Ca. 50 m vor der Linie befinden sich auf einer Seite Schütze und Werfer. Es wird ein Schuss mit der Flinte abgegeben und dann fällt ein Stück Wild in die Brache. Alle Hunde müssen sich die Fallstelle merken. Nur ein Hund wird geschickt. Alle anderen bleiben ruhig an der Seite ihres Hundeführers sitzen.

Walk-up: Fiona hat ihr Stück geholt ...

... und bringt es heim zu Hauke

Wechsel der Walk-up-Teams - das zweite 3er-Team ist dran

Der Richter-Obmann als Schütze und ein Werfer gehen ca. 50 m vor der Linie her

Lizzy im Walk-up: sie hat ebenfalls ihr Stück geholt und bringt es mir

Während sich die Richter immer wieder zwischendurch besprechen, marschieren die Teams zum Wartepunkt zurück.

Immer wieder ist zwischendurch "Warten" angesagt. Lizzy kennt das ja. ;-)

5. Aufgabe: Die Frei-Verlorensuche. In einem Geländebereich mit einem Bewuchs von mind. 20-30cm Höhe wird für jeden Hund eine Fläche von ca. 50mx50m ausgewählt. Von 2 Seiten werden je 2 Stück Federwild und 2 Stück Haarwild in das Suchengebiet geworfen. Der Hund wird am Rande angesetzt und soll dann selbständig das Feld durchsuchen und die 4 Wildstücke finden, aufnehmen, bringen und ausgeben.

Eminenz von der Forstenburg bei der Frei-Verlorensuche

die anderen Teilnehmer warten im Hintergrund

Die kleine Anna (Halbschwester von Lizzy, Maggie und Stormy) hatte am Prüfungstag Geburtstag - Herzlichen Glückwunsch, Anna! Sie hat mit ihrem einen Lebensjahr eine sehr schöne Leistung gezeigt und ihr sehr guter Nasengebrauch wurde besonders gelobt. Hier kommt sie aus dem Suchenfeld, um Christina ihre gefundene Beute zu übergeben.

Lizzy wartet ...

Lizzy bei der Frei-Verlorensuche. Alle 4 Stücke hat sie gefunden ...

... und gebracht.

Familie Pöhler beim Synchron-Zuschauen ;-)

Stormy bei der Frei-Verlorensuche: gefunden, aufgenommen ...

... und gebracht.


Ziemlich erschöpft machen wir uns nach getaner Arbeit auf den Weg zu den Autos.

Dort werden erst mal die Hunde versorgt, die Menschen trinken Kaffee und tauschen sich aus und der Richter verliest die Bewertung und die Punkte.

Ich bin überzeugt, daß jeder sein Ergebnis nachvollziehen konnte. Die Richter haben sich sehr viel Mühe gegeben und sehr genau und fair gerichtet.

Diesen schönen Pokal soll der Suchensieger mit nach Hause nehmen.



Die Richter machen die Papiere und Urkunden fertig.

Die Teilnehmer haben sich im Suchenlokal zum "Schüsseltreiben" eingefunden und warten auf das Essen.

Ganz links im Bild der Revierinhaber Klaus Huwald und ganz rechts sitzt unser Revierführer Klaus Lott.

Der Richter-Obmann übergibt den LCD-Pokal an den Suchensieger! Herzlichen Glückwunsch!
Herzlichen Glückwunsch an alle Hunde und ihre Menschen, die die Jugendprüfung bestanden haben.
Dem Hund, der leider nicht bestehen konnte, da er die Schleppe nicht angenommen hat, wurde über den Tag immer wieder bei den weiteren Aufgaben vom Richterteam seine jagdliche Passion und seine sehr guten jagdlichen Anlagen bestätigt. Deshalb bin ich überzeugt, daß er weiterhin jagdlich ausgebildet wird und an den Dingen, die im Moment noch nicht so klappen, ordentlich gearbeitet wird.
Dafür wünsche ich ihm und seiner menschlichen Führerin ganz viel Erfolg!!!!!!
Ein großes Dankeschön an das Richterteam, welches durch ihr faires Richten bei allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben wird.
Wir danken ganz herzlich Klaus Huwald, daß er uns wieder einmal sein Revier für die Arbeit mit unseren Hunden zur Verfügung gestellt hat. Ebenfalls danken wir ganz herzlich Klaus Lott, der uns als Revierführer durch den Tag begleitet hat und für die tolle Begrüßung aller Teilnehmer durch das Bläser-Corps der KJS-Kiel gesorgt hat. Dankeschön an die Bläser der KJS-Kiel für diese feierliche Begrüßung. Und letztendlich Dankeschön an den Sonderleiter Rüdiger Szillus, ohne den das alles natürlich gar nicht möglich gewesen wäre! :-)
Ich persönlich danke vor allem meiner Hündin Lizzy, daß sie an diesem Tag so toll für mich und mit mir zusammen gearbeitet hat. Eine Hündin aus meinem ersten Wurf - ich bin glücklich, sie bei mir zu haben - hat sie sich doch zu einer wundervollen Begleiterin entwickelt! Danke, Liz!


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